Aktuelles
April 2010
Beteiligung der Freien Wähler Baden-Württemberg an den Landtagswahlen 2011
Ein Ortsverband der Freien Wähler hatte die Anfrage an den Landesverband Baden-Württemberg gerichtet, ob es beabsichtigt sei, an der Landtagswahl 2011 zu beteiligen.
Daraufhin wurden die Ortsvereine gefragt und der Antrag in der Hauptversammlung am 17.04.2010 in Markgröningen behandelt. 246 der 248 stimmberechtigten Deligierten lehnten diesen Antrag ab. Mit diesem eindeutigen Votum erteilte die Delegiertenversammlung solchen Überlegungen eine Absage.
Zur Begründung wurde u.a. ausgesagt:
- Die Freien Wähler in Baden-Württemberg sind in den letzten 60 Jahren vor allem erfolgreich, weil sie qualifizierte Kandidaten und Kandidatinnen aufbieten können und weil sie keine Partei sind.
- Weil sie keine Partei sind, bilden sie für den Wähler eine Alternative.
- Weil sie keine Partei sind, finden sie viele Menschen, die für sie arbeiten und sie wählen.
- Dieses politische Alleinstellungsmerkmal geben sie auf, wenn sie sich an einer Partei beteiligen oder zu einer Partei werden.
Der Landesvorsitzende und die meisten Diskussionsteilnehmer stellten fest, dass die Freien Wähler ihre Glaubwürdigkeit verlieren, wenn sie den Weg zur Partei mitgehen. Der Ortsverband Hockenheim hat schon im Frühjahr 2010 bei einer Mitgliederbefragung die Teilnahme an Landes- oder Bundestagswahlen abgelehnt.