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Presse 2010

28.08.2010 - Nach Filmviechern doch noch echte Ponys

Freie Wähler: Kinderferienprogramm wegen Regens vom Großhans-Hof ins Kino umgeleitet

Nach Filmviechern doch noch echte Ponys

Es war alles so schön geplant gewesen:
Der Bauernhof der Familie Großhans war gerüstet, die Halle bereit, der Hof gefegt und die Spielwiese gemäht. Alles bereit für zirka 50 Kinder des Ferienprogramms, die sich dort austoben sollten und zum Teil schon Stammgäste sind. Leider alles vergeblich, denn Petrus machte den Freien Wählern einen gehörigen Strich durch die Rechnung.
Sogar die Armbrüste für das lustige Armbrustschießen auf die Pappkameraden waren überholt, neue Pfeile besorgt, und alles wartete auf die „Miniaturtells“. Und natürlich waren auch die „Bobbycars“ herausgeputzt für die beliebten Rennen. Als in der Nacht und am Morgen starke Regengüsse niedergingen und danach das Wetter auch nicht gerade erfolgversprechend aussah, entschied der Vorstand der Freien Wähler kurzerhand: „Das können wir so wie geplant nicht durchziehen. Die nasse Wiese und die vorgesehene Spielfläche trocknen bis zum Nachmittag nicht so weit ab, dass man die Kinder gefahrlos darauf toben lassen kann.“ Das Verschmutzungs- und Verletzungsrisiko war zu groß.
Es gab zwei Alternativen: entweder die Veranstaltung ganz absagen oder eine andere Lösung im Trockenen finden. Eine Absage wollte man den Kindern nicht antun, deshalb wurde noch schnell ein Bus engagiert und die Kinder in ein Filmtheater nach Walldorf gefahren. Dort lief der 3-D Film „Cats and Dogs“, in dem Hunde und Katzen die Hauptdarsteller waren. Glücklicherweise waren noch die Plätze für die rund 40 Kinder mit Betreuer zu bekommen.

Wie zu erwarten, waren nicht alle Eltern und Kinder über die Absage der Spiele auf dem Bauernhof glücklich.
Der Großteil der Teilnehmer war aber begeistert vom Film und seinen tierischen Darstellern. Die Rückfahrt führte wieder auf den Bauernhof. Da das Wetter wieder aufgeklart hatte, konnten im Hof noch die in der Zwischenzeit gewärmten Würstchen und die Getränke entgegengenommen werden.
Es blieb gerade noch Zeit, den beiden Hofponys einige Streicheleinheiten zukommen zu lassen, bevor die Eltern ihre Kinder wieder in die eigene Obhut übernahmen. Die meisten fanden den so verbrachten Nachmittag doch toll, aber einige hoffen mit den Freien Wählern, dass im nächsten Jahr der Wettergott besser gestimmt ist. zi

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung vom 28.08.2010, Seite 16, Verfasser Klaus Zizmann

30.07.2010 - Stadt setzt weiter auf mobiles Krisenteam

Vandalismus: Gemeinderat lehnt privaten Sicherheitsdienst ab / Jugendliche werden befragt

Stadt setzt weiter auf mobiles Krisenteam

Von unserem Mitarbeiter Hans Schuppel

Der Gemeinderat lehnte in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung den von den Freien Wählern unterstützten Antrag der CDU-Fraktion auf einen privaten Sicherheitsdienst während der Sommerferien im Gartenschaupark zur Vermeidung von Vandalismus ab.
Die Mehrheit der Räte (SPD, Grüne und FDP) folgte vielmehr dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, den Empfehlungen des Jugendbeirates und des Runden Tisches Prävention zu folgen und das mobile Krisenteam des Postillion e.V. auch in diesem Jahr nochmals einzusetzen. [...] Weiter lesen auf PDF

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung vom 30. Juli, Seite 17, Verfasser Hans Schuppel

19.06.2010 - Neue Website der Freien Wähler online

Neue Freie Wähler Homepage online

Schon in der Hauptversammlung 2009 wurde vom neuen Vorstand der Freien Wähler Vereinigung Hockenheim beschlossen, die Homepage des Vereins neu zu gestalten, da sie veraltet war und nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten entsprach. Man war sich einig, dass dazu professionelle Hilfe nötig ist.
Fündig wurde man bei der Hockenheimer COMVI Werbeagentur (vormals mm-gallery), die vorzügliche Arbeit leistet und Inhaber Matthias Mayer im Zuge dessen auch Mitglied wurde.

Es hat schon einige Zeit gedauert und viele Besprechungen nötig gemacht, bis die Wünsche und Anforderungen der FWV-Verantwortlichen erfüllt waren und das neue Produkt stand. Doch es hat sich gelohnt. Herausgekommen ist eine attraktive Homepage, vollgepackt mit Informationen. Übersichtlich gestaltet, kann man sich gut geführt durch die einzelnen Web-Seiten durcharbeiten.
Nach der allgemeinen Begrüßung werden die Fraktion sowie der aktuelle Vorstand mit Bild und Erreichbarkeit vorgestellt. Daran fügt sich eine kurze Historie an, die aber auch in der Langfassung angesehen werden kann, wie sie in der letztjährigen Broschüre anlässlich des 50-jährigen Bestehens der FWV Hockenheim dokumentiert ist.
Die nächsten geplanten Termine sind ebenfalls nachzulesen und unter „Aktuelles“ findet man z.Zt. die Stellungnahme der FWV zur Teilnahme der Freien Wähler an Landes- oder Bundestagswahlen. Presseinformationen aus dem Vereinsleben und der Tagespolitik finden Sie ebenfalls unter dieser Rubrik. Die eingestellten Bilder können teilweise mit einem Mausklick vergrößert und so genauer betrachten werden.

Professionell gemacht und doch einfach zu handhaben ist das eingestellte Kontaktformular. Wenn der Bürger ein Anliegen hat, kann er dieses Formular nutzen, sein Anliegen eintragen, sich die Kontaktperson aussuchen und dieser dann die Information zumailen.

Links zu anderen Verbänden der Freien Wähler, zur Stadt und zur Metropolregion ergänzen das Ganze. Insgesamt gesehen eine recht interessante, gut gemachte Homepage, die viel Information und Kontaktmöglichkeiten bietet. Der Vorstand hofft, dass die Hockenheimer Bürger davon regen Gebrauch machen werden.
Internetadresse: www.fwv-hockenheim.de

15.05.2010 - Hockenheimer Mai

  • Hockenheimer Mai

Die Freien Wähler beim Hockenheimer Mai 2010

Nach einer längeren Pause waren die Freien Wähler Hockenheims wieder beim Hockenheimer Mai vertreten. Schon früh am Morgen wurde ein größerer Pavillon aufgebaut. Der Standort neben St. Christopherus erwies sich als außerordentlich günstig, lag er doch in der Oberen Hauptstraße in Nähe der Kirchenstaffel, auf der sich ein Großteil der musikalischen Aktivitäten abspielte.
Unsere Damen, der Vorstand und Mitglieder der Fraktion hatten die ungewohnte Aufbauarbeit bald hinter sich gebracht, und dann wurde der Pavillon liebevoll geschmückt. Das Endergebnis war ein sehr schön hergerichteter Unterstand, der allgemein gelobt wurde. Prosecco aus unserer Weinpatenstadt Duttweiler in verschiedenen Geschmacks-Variationen und Käsespieße mit Trauben wurden angeboten, was auch gut angenommen wurde. Da das Wetter leider nicht so mitspielte, zwischendurch war es ganz schön kalt, hatte man sich kurzerhand entschlossen zusätzlich noch Kaffee anzubieten. Viele Besucher fanden das eine gute Idee. Bis spät in den Abend war unser Stand besetzt. Die aufgestellten Stehtische waren für viele die Gelegenheit einmal Rast zu machen, Bekannte zu treffen und manches interessante Gespräch kam in Gange. „Weißt Du noch“ oder „Ihr könntet doch mal..“ war dabei oft der Tenor.

Am Abend des arbeitsreichen Tages waren sich die Helfer, ob sie den ganzen Tag anwesend waren, oder zeitweise aushalfen, einig: Das werden wir wiederholen, auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

 

25.05.2010 - Pressemitteilung

Freie Wähler haben Biss

Gemeinsame Pressemitteilung von CDU, FWV und SPD: Fraktionen sehen bezüglich des Hockenheimrings "tiefen Graben zwischen Hockenheim und Stuttgart"

Sehr tiefe Enttäuschung über das Verhalten der Landesregierung

Was lange währt, wird endlich gut. So heißt bekanntermaßen ein Sprichwort. Doch scheint dies nicht auf die schier endlose Geschichte in Sachen Landesunterstützung zugunsten des Hockenheimrings zuzutreffen. Hintergrund ist die Absage der baden-württembergischen Landesregierung, sich an einem eventuellen Fehlbetrag aus dem Formel-1-Rennen 2010 zu beteiligen. Oberbürgermeister Dieter Gummer hatte den Gemeinderat in seiner letzten Sitzung entsprechend unterrichtet (siehe auch Bericht in der HTZ vom 21. Mai ).

Fehlbetrag noch ungewiss

Wenngleich derzeit nicht klar sei, ob das Rennen 2010 überhaupt einen Fehlbetrag erwirtschafte, so sei man über die Vorgehensweise des Landes einfach maßlos enttäuscht. Die Enttäuschung ist so groß, dass sich die Fraktionen von CDU, FWV und SPD zu einer gemeinsamen Stellungnahme zusammenschlossen. Damit will man vor allem eines demonstrieren: Gemeinsamkeit in Sachen Hockenheimring. Dazu CDU-Fraktionssprecher Fritz Rösch: "Der Riss geht hier nicht durch unsere Fraktionen im Hockenheimer Gemeinderat. Dagegen zieht sich zwischen der Landeshauptstadt und Hockenheim mittlerweile ein tiefer Graben".

An Versprechen erinnern

Mit der gemeinsamen Presseerklärung wollen alle drei Fraktionen das Land eindringlich noch einmal an sein gemachtes Versprechen erinnern. Schließlich könne es nicht sein, dass sich das Land so einfach aus der Verantwortung stehle und nicht mehr zu seinem Wort stehe, meinen die drei Fraktionen. Schließlich gehe es den Hockenheimern ja auch nicht um eine einmalige Unterstützung für das Rennen 2010, sondern ist vor allem an einer langfristigen Lösung bis 2018 interessiert.

Bedingungen sind erfüllt

Zudem habe sowohl die Stadt Hockenheim als auch die Region alle Bedingungen für eine Landesunterstützung erfüllt. Dazu FWV Fraktionssprecherin Gabi Horn: "Das Formel 1-Rennen wird bis 2018 in Baden-Württemberg stattfinden. Diese Veranstaltung ist ein Aushängeschild für unsere Region und für das Land. Die Region hat ihre Hilfe zugesagt, das Land hingegen ist seine Unterstützung noch schuldig".

"Stuttgart 21" wird unterstützt

"Für Stuttgart 21 ist Geld da. Für den Bau der Stuttgarter Messe ist Geld da. Doch wenn es um den nordbadischen Hockenheimring geht, dann ist auf einmal kein Geld mehr da", machte SPD Fraktionssprecher Willi Keller seiner Enttäuschung Luft.
Von Seiten der CDU-Gemeinderatsfraktion hatte man in den letzten Jahren immer wieder die Kontakte nach Stuttgart bemüht. "Doch wir müssen leider eingestehen, dass der sogenannte Schlussbaustein immer noch nicht eingelöst wurde. Und das ist traurig für uns als CDU vor Ort", so CDU-Vorsitzender Markus Fuchs.
Alle drei Fraktionen kennen die öffentliche Finanzlage aus eigener leidlicher Erfahrung. Entsprechend hatte man auch nicht wirklich auf finanzielle Großtaten aus Stuttgart gehofft.

Indirekte Maßnahmen

Doch für eine Landesregierung gäbe es neben einer direkten Hilfe auch genügend andere Unterstützungsmöglichkeiten - direkter oder indirekter Art: Werbeauftritte durch landeseigene oder landesnahe Unternehmen, Verlosung von Tickets durch Toto-Lotto, Unterstützung bei Infrastrukturmaßnahmen, Umschuldungshilfen, Übernahme von Bürgschaften und vieles mehr.
Doch zumindest was die Werbung betreffe, sei in den letzten Jahren eher das Gegenteil eingetreten: außer der L-Bank sei kein landeseigenes Unternehmen mehr mit einem Werbeauftritt auf dem Hockenheimring vertreten.

Hohe Erträge aus Steuern

Stuttgart wird sich dagegen weiterhin über die millionenschweren Erträge aus dem Formel-1-Rennen freuen können. Dazu FWV-Vorsitzender Klaus Zizmann: "Allein durch die Umsatzsteuer aus Kartenverkauf, Übernachtungen und Verpflegung während eines Rennwochenendes verdienen Land und Bund Millionen, doch wir in Hockenheim bekommen nichts".

Vergeblich Hoffnung geweckt

Für die SPD-Vorsitzende Ingrid von Trümbach-Zofka ist die Situation klar: "Die CDU/FDP-Landesregierung hat Hoffnungen auf Unterstützung geweckt und jetzt will man davon nichts mehr wissen. Das ist ganz und gar nicht in Ordnung - denn auch auf politische Zusagen muss man sich verlassen können!".

Gegebenes Wort einlösen

Zum Ende ihrer ausführlichen Pressemitteilung heben alle drei Fraktionen noch einmal ganz unmissverständlich hervor, dass der Verkauf der Formel 1-Tickets für das diesjährige Rennen sehr gut verlaufe. Dennoch: es gelte, ein gegebenes Wort einzulösen.
(zg, Schwetzinger Zeitung, 25. Mai 2010)

19.03.2010 - Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung Bild

Freie Wählervereinigung: Rückblick auf Jahr wichtiger Entscheidungen / Zizmann neuer Vorsitzender

Vom Rat zum Vorstand

Sehr gut besucht war die Hauptversammlung der Freien Wählervereinigung. Fraktionsvorsitzende Gabi Horn brachte in ihrem interessanten Rückblick auf die Aktivitäten im Gemeinderat die wichtigsten Entscheidungen zur Sprache. Viele Fragen, insbesondere diejenigen in Sachen Hockenheimring, seien nicht einfach gewesen, habe doch sehr viel auf dem Spiel gestanden und den städtischen Haushalt bedroht.
Nicht nur Gabi Horn kritisierte die Verzögerungstaktik des Landes. Die Stadt habe selbst handeln müssen. Alle hofften jetzt auf genügend Zuschauer beim diesjährigen Rennen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Die Fraktionsvorsitzende beleuchtete auch weitere Probleme, wie die Behandlung des Industriegebietes Kiesgrube und das weitere Vorgehen im ehemals asbestverseuchten Gebiet "Herrenteich".
Gabi Horn machte deutlich, dass die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sehr schwierig abzuschätzen sei. Zuweisungen des Bundes und des Landes würden wahrscheinlich gekürzt, weitere Ausgabensteigerungen im Kindergartenbereich stünden an. Ihr Fazit: Die kommenden Jahre würden für alle sicher nicht einfach werden. Die Gestaltungsfreiheit der Stadt sei durch die beschränkten finanziellen Mittel sehr eingeschränkt.

Viel positive Resonanz

Zweiter Vorsitzender Jochen Vetter berichtete über die Tätigkeiten des Vorstands. Er ging auf die Kommunal- und Kreistagswahl ein und erinnerte an die Matinee zum 50. Jubiläum der Freien Wähler mit positiven Ergebnissen. Das Kinderferienprogramm und vor allem das sehr erfolgreiche Dampfnudelfest 2009 waren weitere Berichtspunkte. Der Apfel-Tag an Hockenheimer Schulen und der Engelsverkauf des Frauenstammtisches vor Weihnachten seien ebenfalls gut aufgenommen worden.
Zum Schluss erinnerte Vetter an die Mitgliederbefragung zur Teilnahme an Landes- oder Bundestagswahlen. Hier hätten die Mitglieder eine eindeutige Stellungnahmen abgegeben: Sie möchten eine solche Teilnahme nicht.
Da Vorsitzender Horst Höschele wegen beruflicher Belastung das Amt nicht mehr weiterführen konnte, wurde Klaus Zizmann bei den Neuwahlen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Jochen Bückendorf ist neuer Schriftführer der Vereinigung. Kassiererin bleibt Brigitte Butz, und als Beisitzer wurden Rainer Klausch und Jürgen Vögele gewählt.
Der neue Vorsitzende bedankte sich für das Vertrauen und versprach eine gute Zusammenarbeit mit Vorstand, Fraktion und Mitgliedern. Der Dank des Vorstands, verbunden mit einem kleinen Präsent, ging an Jochen Vetter, der in Abwesenheit des Vorsitzenden die Vorstandgeschäfte hauptsächlich geführt hatte.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft bei den Freien Wählern wurden Helmut Zahn und Ewald Klenk geehrt. Auf 25-jährige Mitgliedschaft blicken Dietrich Etzel, Heinz-Peter Lühmann, Rudolf Berger und Uwe Klenk zurück. Gabi Horn, die bei den Gemeinderatswahlen die meisten Stimmen aller Stadträte auf sich vereinigt hatte, wurde dafür mit einem Blumenstrauß bedacht. Den Altstadträten Herbert Frank und Klaus Zizmann dankte das Auditorium für ihre langjährige Tätigkeit im Gemeinderat. zi
(Schwetzinger Zeitung, 26. März 2010)

06.01.2010 - Wintergrillen

Wintergrillen
Foto Heike Vetter

Feuer und Flamme für die FWV

Manches Mitglied der Freien Wähler Hockenheims hielt es schon für eine Schnapsidee und war noch skeptisch als die Einladung des Vorstandes zu einer völlig neuen Art der Zusammenkunft erhielt. Hatte doch der 2. Vorsitzende, Jochen Vetter, zum Grillen im Hof der heimischen Druckerei eingeladen. Und das mitten im Winter. Die Skepsis aber schwand und machte der Begeisterung Platz als man gut winterlich eingepackt am Ort des Geschehens eintraf.
Fleißige Hände hatten eine Umgebung geschaffen, die zum Bleiben förmlich einlud. Aufgeschnittene Baumstämme brannten von innen heraus ab und verbreiteten von unten wohlige Wärme die von gasbetriebenen Wärmestrahlern von oben unterstützt wurden. Mancher Mantel und mancher Anorak wurden ausgezogen. Bald verbreitete auch der Grill verlockende Düfte und lud zu deftigem Würstchen-Schmaus ein. Auch der von HandyDrom gestiftete herzhafte Serrano-Schinken am Stück wurde gern genommen. Natürlich musste auch von innen gewärmt werden. Dafür sorgte ein hervorragender Glühwein aus der Weinpatenstadt Duttweiler, von dem auch reger Gebrauch gemacht wurde und der Begriff Schnapsidee bekam eine völlig andere Bedeutung.
Nicht nur die Fraktion und der Vorstand waren gekommen. Auch sehr viele der Mitglieder nutzten die Gelegenheit und so bildeten sich an den Stehtischen stets wechselnde Gruppen. Das vergangene Jahr wurde resümiert, die Mitglieder der Fraktion berichteten über das Lokalgeschehen. Aber nicht nur dies war das Thema. Man war froh über diese andere Art der Zusammenkunft, sprach über Gott und die Welt und so blieb das Gros der Mitglieder der FWV doch länger als geplant.
Erst als die Baumstämme fast heruntergebrannt waren und die Kälte langsam von unten in die Füße kroch, trat man den Heimweg an. Einig waren sich alle. Das war nicht der letzte „Wintergrill“. Dieses Ereignis hat es verdient, vielleicht auch mal an einem anderen Ort, wiederholt zu werden. (Klaus Zizmann)